
Über mich
Von meinem Grundberuf her bin ich Pädagoge. Seit über 20 Jahren arbeite ich in unterschiedlichen Einrichtungen mit Kindern und Erwachsenen – in vielfältigen Kontexten, mit verschiedenen Rahmenbedingungen und Settings. Die Vielfalt hat meinen Blick auf Menschen und ihre individuellen Lebenswege entscheidend geprägt und vertieft.
Auch meine persönliche Lebensgeschichte prägt meine Arbeit: Als Vater von drei Kindern und als Ehemann erlebe ich täglich, wie wertvoll und zugleich herausfordernd ein lebendiges Miteinander sein kann. Ich kenne die Dynamiken, die Familie und Partnerschaft mit sich bringen, und habe erfahren, was es braucht, um immer wieder in Verbindung zu kommen, einen gemeinsamen Boden zu finden und diesen zu pflegen und zu halten – mit anderen und mit sich selbst.
Mich begleitet die tiefe Überzeugung, dass jeder Mensch über ein unerschöpfliches, schöpferisches Potenzial verfügt. Themen wie Entwicklung, Wachstum und Entfaltung, stehen seit jeher im Zentrum meines Interesses und meiner Arbeit.
Wie können wir unser ureigenes Potenzial entfalten – und was unterstützt uns wirklich dabei?
Diese Frage ist für mich zugleich Inspiration und Antrieb, im persönlichen und vor allem im therapeutischen Kontext. Sie ist eng mit meinem eigenen Lebensweg verbunden, auf dem ich Phasen erlebt habe, in denen ich den Kontakt zu meinen eigenen Bedürfnissen und meiner inneren Ausrichtung verloren hatte. Aus dieser Erfahrung heraus weiß ich, dass die dauerhafte Suche nach Erfüllung im Außen oft nicht zum Ziel führt.
Stattdessen habe ich erfahren, dass wir die Antworten, die wir suchen, bereits in uns tragen. In jedem Menschen gibt es einen inneren Ort, an dem Klarheit, Orientierung und Entwicklung angelegt sind. Ein Ort, aus dem heraus wir die nächsten Schritte gehen können – kraftvoll, verbunden und in Kontakt mit uns selbst und anderen.
Der Zugang dorthin beginnt für mich mit dem Innehalten und dem ehrlichen Spüren mir selbst gegenüber. Mit der Bereitschaft, mir selbst mit allem zu begegnen, was da ist – mit allen Gefühlen und Bedürfnissen, Wünschen und Sehnsüchten, Möglichkeiten und Grenzen. Und vor allem mit einer Haltung, die nicht bewertet, sondern versteht, frei von Erwartungen und Absichten.
Und gleichzeitig weiß ich: Manchmal ist es leichter, diesen Weg nicht allein zu gehen.